»Den Menschen wird jegliche Freiheit genommen«

In Togo kontrolliert das Militär das tägliche Leben. Ein Gespräch mit Mass D. Bamba

Interview: Martin Dolzer

(Mass D. Bamba ist Vorsitzender der »Diaspora zur Unterstützung der Demokratie in Togo«)

Das ganze Interview auf:

https://www.jungewelt.de/artikel/353414.gnassingbe-diktatur-den-menschen-wird-jegliche-freiheit-genommen.html

Tagesspiegel-Leute-Newsletter-Interview mit Komi Edzro

Komi Edzro ist Leiter und Gründer der Initiative Togo Action Plus (ITAP), die sich für Geflüchtete und gegen Rassismus einsetzt. Um Migrant*innen zu stärken, organisiert ITAP Konferenzen, Demos und bietet in Friedrichshain Sprachkurse an.

Eure Initiative heißt „Togo Action Plus“ – welchen Bezug habt Ihr zu dem Land Togo? Togo ist mein Heimatland. Ich wurde dort politisch verfolgt und bin 2003 nach Deutschland geflohen. Mittlerweile gibt es seit 53 Jahren eine Diktatur in Togo. Es passieren tagtäglich schwere Menschenrechtsverletzungen, über die die Medien leider nicht berichten.

[…]

Ganzes Interview: https://leute.tagesspiegel.de/friedrichshain-kreuzberg/unter-nachbarn/2018/07/05/49517/

Nathaniel Olympio: Die Effizienz in der Einfachheit auf France24.

Am vergangenen Mittwoch, dem 15. November, konnte der der Präsident der Oppositionspartei „Parti des Togolais“ bei einem Interview für den französischen Fernsehsender France24 mit einfachen Worten und Ruhe überzeugen.
Ohne vorbereitete Redepapiere konnte Nathaniel Olympio, Vertreter der Oppositionskoalition, die Fragen der Moderatorin beantworten. Er ließ sich außerdem nicht von der Zeit ablenken und thematisierte die Volksforderungen, die zuvor von der Koalition für den vorläufigen Dialog, ausgehend von Ghanas Präsidenten Nana Akufo-Addo, entwickelt wurden.
Interessierte können sich den Mitschnitt des Interviews auf YouTube ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=UGbiFOc7u9s

Kangni Coco Locoh

»Sie sterben lieber im Meer als im Krieg«

Flüchtlingsinitiative thematisiert den gefährlichen Weg von Afrika nach Europa und die Gründe, ihn anzutreten. Gespräch mit Komi Edzro

Interview: Johannes Supe

Die von Flüchtlingen gegründete Initiative »Togo Action Plus« hat am vergangenen Samstag eine Konferenz in Berlin organisiert, um auf die Situation von Schutzsuchenden einzugehen. Sie selbst sind aus Togo geflohen. Weshalb?

Ich gehörte dort der größten Oppositionspartei Union des Forces du Changement an. Deren Mitglieder und Funktionäre wurden verfolgt und verhaftet, denn man wirft uns vor, »radikal« zu sein. Dabei fordern wir nur das Ende der dortigen Diktatur. Später verließ ich die Partei, weil sie mit der Regierung zusammenarbeitete, die wir kritisierten.

In der Vergangenheit hatte man auch auf uns schießen lassen, etwa bei einer Demonstration 1993. Damals waren Minister Deutschlands und Frankreichs nach Togo gekommen, was wir als Anlass zu einer Kundgebung nutzten. Auf die wurde dann das Feuer eröffnet, viele wurden dabei verwundet, einige getötet. Wer den Befehl dazu gegeben hat, ist bis heute ungeklärt. Auch heute gibt es noch Opfer von Polizeigewalt, einige verlieren bei den Übergriffen sogar ihr Leben. Ich selbst wurde von Beamten geschlagen. Schließlich floh ich, um mein Leben zu retten.

[…]

Ganzes Interview: https://www.jungewelt.de/artikel/315720.sie-sterben-lieber-im-meer-als-im-krieg.html