“Folgen des deutschen Kolonialismus”

BERLIN taz | Wieder hat Gerson Liebl verloren: Seit 30 Jahren kämpft der Mann aus Togo für einen deutschen Pass mit dem Argument, dass er einen deutschen Großvater hatte, der in der Kolonialzeit Beamter im „deutschen Schutzgebiet“ war. Wiederholt hat er deswegen deutsche Behörden verklagt – aktuell wollte er das Land Berlin dazu verdonnern, ihm einen deutschen Staatsangehörigkeitsausweis auszustellen. Ein solches Dokument bekommen im Ausland lebende Deutsche als Nachweis ihrer Staatsangehörigkeit. […]

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Seminar für Kursleiter*innen: Rassismus gegen schwarze Menschen und Zivilcourage/Film, 10.12.21, 18 Uhr

Ein Dorf sieht Schwarz (Ein Film von Julien Rambaldi)

Der Tod des Afroamerikaners George Floyd im Mai 2020 infolge von Polizeigewalt hat weltweit eine Welle des Protests gegen ein Phänomen ausgelöst, das unsere Gesellschaften seit Jahrhunderten plagt: den Rassismus. Dieses Phänomen, das seit Jahrhunderten besteht und das Zusammenleben von Gemeinschaften weiterhin vergiftet, hat seine Wurzeln in verschiedenen historischen Ereignissen, insbesondere in der Sklaverei und der Kolonialisierung. Rassismus gegen schwarze Menschen ist eine Realität, die leider immer noch zum Alltag vieler schwarzer Menschen gehört.

In Deutschland wird häufig über dieses Thema diskutiert, jedoch ändert sich nichts. Warum? Was ist Rassismus gegen Schwarze Menschen? Warum gibt es Rassismus gegen Schwarze Menschen? Wie können wir Rassismus dekonstruieren?

Durch Komi E. wird die ITAP e.V. auf die Wurzeln des Rassismus gegen Schwarze Menschen zurückgehen und die Themen Racial Profiling und Zivilcourage im Detail erklären.

Programm

18.00 Uhr: Vorstellungen
18.15 Uhr: Beginn der Veranstaltung mit Komi Edzro.
18.45: Film: Ein Dorf sieht Schwarz
20.30 bis 21.00 Uhr: Pause / Essen.(Speise aus Togo)
21 Uhr: Fragen und Antworten, Stellungnahmen
21.30 Uhr: Ende der Veranstaltung

Ort:
Initiative Togo Action Plus e.V.
Colbestrasse 19,
10247 Berlin/Friedrichshain

Wichtiger Hinweis: Der Zugang zur Veranstaltung ist auf geimpfte und genesene Personen beschränkt (2G). / Das Tragen einer FFP2-Maske ist erforderlich.

Seminar für Kursleiter*innen: Sklaverei und Film, 26.11.21, 18 Uhr

Wurzeln der Sklaverei: ROOTS (Eine Produktion von David L. Wolper) / Teil 2

Ein zweiter Teil des Seminars über Sklaverei findet am Freitag, dem 26. November 2021, im ITAP statt. In diesem zweiten Teil werden wir zwei weitere Episoden des Films Roots zeigen, der die Geschichte der Sklaverei nachzeichnet.

Es sei darauf hingewiesen, dass der erste Teil des Seminars ein Erfolg war.

Wir laden daher unsere Kursleiter*innen herzlich ein, an diesem zweiten Teil teilzunehmen, damit wir mehr erfahren und gemeinsam über diese dunkle Seite der Menschheitsgeschichte diskutieren können.

Unten findet ihr das Programm des Abends:

18:00 Uhr: Vorstellung
18.15 Uhr: Film: Wurzeln der Sklaverei: Roots (Episode 2)
19.45 Uhr: Film: Wurzeln der Sklaverei: Roots (Episode 3)
21.30 Uhr: Diskussion / Essen (Speise aus Togo)
22:00 Uhr: Ende der Veranstaltung

Ort: Initiative Togo Action Plus e.V.
Colbestrasse 19, 10247 Berlin/ Friedrichshain

Wichtiger Hinweis: Der Zugang zur Veranstaltung ist auf geimpfte und genesene Personen beschränkt (2G). / Das Tragen einer FFP2-Maske ist erforderlich.

Seminar “Wurzeln der Sklaverei” am 12. November

Seminar für ITAP-Kursleiter*innen zum Thema Sklaverei und Film (Fernsehserie)

Wurzeln der Sklaverei: ROOTS (Eine Produktion von David L. Wolper)
Mehr als 10 Millionen Afrikaner*innen wurden vom 16. bis zum 19. Jahrhundert aus West-Afrika versklavt.
Das heutige Togo war auch eine Sklavenküste. Es gibt bis heute das “Haus der Sklaven”, in dem Sklaven geheim gesammelt wurden, bevor sie nach Amerika abtransportiert wurden.
Die barbarische Sklaverei hat in Afrika bis heute Vorurteile gegenüber Afrikanern zur Folge.
Das war ein Verbrechen, ein Verstoß gegen Menschenwürde und Menschenrechte.

Im deutschen Schulsystem wird das Thema ignoriert. In der Gesellschaft gibt es kein Interesse daran. Man sagt immer, dass es lange her sei. Soll die Geschichte vergessen werden?
Bis heute gibt es keine Aufklärung, keine Klage, keine Entschädigung. Warum?

Wie können wir die Geschichte dieses Verbrechens an unsere Kinder weitererzählen, wie unsere Vorfahren mit Gewalt herausgerissen wurden, von ihren Familien getrennt, als Sklaven verkauft und nach Amerika abtransportiert wurden? Wie können wir das in der Öffentlichkeit thematisieren? Diese Geschichte darf nicht vergessen werden.

Die Initiative Togo Action Plus e.V. wird durch Komi Edzro auf diese vergessene Geschichte im Detail eingehen.

Programm
18.00 Uhr: Vorstellungen

18.15 Uhr: Beginn der Veranstaltung mit Komi Edzro.

18.45: Film: Wurzeln der Sklaverei: Roots.

20.30 bis 21.00 Uhr: Pause / Essen (Speise aus Togo)

21 Uhr: Fragen und Antworten, Stellungnahmen

21.30 Uhr: Ende der Veranstaltung

Ort:
Initiative Togo Action Plus e.V.
Colbestrasse 19,
10247 Berlin/ Friedrichshain

Wichtiger Hinweis: Der Zugang zur Veranstaltung ist an den Nachweis eines Impfpasses oder einen negativen Corona-Test und das Tragen einer FFP2-Maske gebunden.

Organisiert von der Initiative Togo Action Plus. e.V.

Online-Veranstaltung: Migration, Racism and Capitalism in the U.S.: The last forty years, 29.04.

Ein Hallo an alle,

wir haben mal wieder ein spannendes Angebot für euch und laden euch zu der Online-Veranstaltung „Migration, Racism and Capitalism in the U.S.: The last forty years“ mit Nell Gabiam ein. Sie ist Professorin für Anthropologie und Politikwissenschaft an der staatlichen Universität in Iowa und wird uns einen wichtigen Einblick in den Zusammenhang dieser drei Themen geben.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 29. April 2021 von 19:00 – 21:00 Uhr auf Englisch statt und besteht aus einem Vortrag und einer anschließenden Fragerunde.

Bei Interesse meldet euch mit einer kurzen Mail an uns, sodass wir euch den Einladungslink zukommen lassen können: togoactionplus@googlemail.com

Wir freuen uns über viele von euch!

Liebe Grüße,

Euer ITAP Team