Online-Veranstaltung: Migration, Racism and Capitalism in the U.S.: The last forty years, 29.04.

Ein Hallo an alle,

wir haben mal wieder ein spannendes Angebot für euch und laden euch zu der Online-Veranstaltung „Migration, Racism and Capitalism in the U.S.: The last forty years“ mit Nell Gabiam ein. Sie ist Professorin für Anthropologie und Politikwissenschaft an der staatlichen Universität in Iowa und wird uns einen wichtigen Einblick in den Zusammenhang dieser drei Themen geben.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 29. April 2021 von 19:00 – 21:00 Uhr auf Englisch statt und besteht aus einem Vortrag und einer anschließenden Fragerunde.

Bei Interesse meldet euch mit einer kurzen Mail an uns, sodass wir euch den Einladungslink zukommen lassen können: togoactionplus@googlemail.com

Wir freuen uns über viele von euch!

Liebe Grüße,

Euer ITAP Team

Kundgebung der Seebrücke Berlin: Berlin muss klagen!

Seehofer Druck machen – Berlin muss klagen!

Nach langem Ringen hat Berlin endlich ein Landesaufnahmeprogramm beschlossen und will zumindest 300 Menschen aufnehmen, die derzeit unter menschenverachtenden Bedingungen in den Elendslagern auf den griechischen Inseln leben. Doch Bundesinnenminister Horst Seehofer verweigert sein Einvernehmen. Auch einen entsprechenden Antrag aus Thüringen hat er nun abgelehnt – trotz des verfassungsmäßig garantierten Grundsatzes der Landeseigenverwaltung. Seehofer zeigt damit deutlich, dass er seine rassistische Abschottungspolitik sogar gegen geltendes Recht und den demokratischen Willen der Länder durchsetzen will. Das nehmen wir nicht hin!

Berlins regierender Bürgermeister Michael Müller bezeichnet Seehofers Verbot der humanitären Hilfe als einen „politischen Skandal“, der den Senat „sehr wütend“ mache. Ein Sprecher des Berliner Innensenators Geisel versichert, dass die Absage „nichts an der grundsätzlichen Aufnahmebereitschaft Berlins“ ändere.

Wir versammeln uns zur nächsten Senatssitzung am Roten Rathaus, um den Senat aufzufordern: Zeigt uns, wie wütend ihr wirklich seid! Berlin hat immer noch Platz! Ruht euch nicht auf Seehofers Ablehnung aus und erhebt Klage!

Quelle: https://seebruecke.org/events/kundgebung-berlin-muss-klagen/

Veranstaltung auf Facebook: https://www.facebook.com/events/734510517106236

Grußwort von Ulla Jelpke, MdB, zur Kundgebung am 26.10.2019

Liebe Freundinnen und Freunde,
ich möchte Euch ganz kämpferisch aus dem Bundestag grüßen!
Es ist wichtig und richtig, dass ihr den Bogen zwischen Kolonialismus, Rassismus, Ausgrenzung, Flucht und Klimaschutz schlagt. Mehr denn je hat die von Schutzsuchenden aufgebrachte Parole „Wir sind hier, weil ihr unsere Länder zerstört“ Gültigkeit. Die Metropolen sind die Orte, an denen durch Waffenexporte, Umweltzerstörung, sogenannte Sicherheitszonen und Treibhausgase Fluchtursachen wie am Fließband produziert werden. Die Verwüstung, die die kapitalistische Moderne und ihre Profiteure in den Metropolen hinterlässt, betreffen als erstes die Menschen im Trikont. Als sich in Europa noch kein Mensch für den Klimawandel interessierte, breiteten sich schon Afrika die Wüsten aus, vertrocknete der Iran und versanken ganze Inseln im Pazifik.
Die demokratische Hoffnung im Mittleren Osten, das selbstverwaltete Rojava in Nordsyrien, wird gerade von den imperialistischen Mächten und Hegemonialstaaten in Fetzen gerissen, erneut werden unzählige Menschen mit gnadenloser Unterstützung des globalen Nordens in die Flucht getrieben. So wie die Welt vom Kapitalismus und Imperialismus verwüstet wird, werden immer mehr Menschen fliehen müssen, das wissen auch die Regierungen der Metropolenstaaten.
Die Intention des globalen Nordens besteht aber nicht darin, Fluchtursachen zumindest zu mindern, sondern weiter zu machen, wie bisher und noch mehr Mauern, Zäune und Grenzen gegen diejenigen zu bauen, die zu den ersten Opfern dieser Zerstörung werden. Europa sollte sich schämen, den Begriff der Menschenrechte überhaupt in den Mund zu nehmen, so lange um Europa Grenzen bestehen, an denen Tausende sterben.
Der Kampf gegen Rassismus und Abschottung ist nicht vom Kampf gegen die Zerstörung der Umwelt und den Kapitalismus zu trennen – Dieser Kampf wird letztlich auf den Straßen und nicht in den Parlamenten und Regierungen entschieden. Darum ist es richtig und wichtig, beharrlich weiter Druck zu machen – so wie bei euren regelmäßigen Kundgebungen.

Aufruf zur Demo, Kundgebung am Samstag, den 26.10.2019.

15 – 22 Uhr, Kreuzung Colbestraße / Scharnweberstraße (B-Friedrichshain)

Die Initiative Togo Action Plus e.V. positioniert sich klar gegen Rassismus und lädt alle Menschen dazu ein, gemeinsam gegen jegliche Art von Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und für Zivilcourage einzustehen.

Wie passt hier der Klimaschutz hinein? In unseren Reden wollen wir zeigen, wie Industrie und unser täglicher Konsum das Klima und damit oft Lebensgrundlagen in Gegenden fernab der europäischen Wahrnehmung beeinflussen. Damit entsteht ein Teufelskreis aus Perspektivlosigkeit im eigenen Land, Flucht, Migration und “neuem Leben” in einem anderen Land. Hier begegnen die Menschen einem leider zu oft mit Diskriminierung und Vorurteilen.

Zu der Kundgebung lädt die Initiative Togo Action Plus e.V. alle Menschen ein, die für ein positives Weltbild ohne Unterdrückung und Diskriminierung eintreten.

Spendensammelaktion für ITAP e.V.

Außerdem soll es an diesem Tag einen Tanzabend geben. Bringt Freunde und Familien mit, damit wir gemeinsam feiern können. Tanzen für den Klimaschutz und gegen Rassismus! Der Eintritt wird auf Spendenbasis sein.

Es geht in unseren Vereinsräumen ab 23.00 Uhr los. Wir wollen bis in den Morgen feiern. Für Essen und Getränke auf Spendenbasis wird gesorgt. Interkulturelle Musik bringen mit:

Die DJs Walid, Safi SH, Khaled&E.hab (B2B) (Techno) und DJ Mens (Reggae und afrikanische Musik).

Wir freuen uns auf euch!

Initiative Togo Action Plus e.V.